Veranstaltungen 2026
„Wir verwandeln den Kirchenraum in ein von der Welt entrücktes himmlisches Jerusalem!“
800 Jahre Jubiläum Hl. Franziskus
Die Kirche feiert in diesem Jahr 2026 ein Jubiläum zum Gedenken an die achthundertste Wiederkehr des Todestages des heiligen Franziskus. Die Mitglieder aus den Franziskanerorden bezeichnen den Tod ihres Heiligen als „Transitus“ oder „Hinübergang“ und bringen dadurch zum Ausdruck, dass nach christlicher Überzeugung mit dem Tod eines Menschen eine neue Lebensrealität beginnt. Dieses Jubiläumsjahr für einen der bedeutendsten Heiligen der Christenheit kann natürlich auch an der Salzburger Virgilschola nicht spurlos vorübergehen. Auch wir reihen uns mit dem nächsten Konzert in die große Zahl der Gratulanten ein. Zu hören sind Gregorianische Gesänge und Ausschnitte aus dem Reimoffizium des Julian von Speyer (nach 1195 – um 1250). Solisten sind Waltraud Nagl, Benno Kalechyts, Gerd Kenda und Severin Praßl-Wisiak. P. Moritz Windegger und Juliana Rainer lesen aus Texten von Thomas von Celano und Bruder Leo (13. Jahrhundert). Leitung: Stefan Engels. Erstmals werden in dieser Zusammenstellung Musik und Texte aus den letzten Stunden im Leben des heiligen Franziskus präsentiert. Die Berichte vom seinem Sterben stammen von zwei Augenzeugen. Der hl. Thomas von Celano (um 1190 – 1260), Chronist und Franziskaner, verfasste unter anderem zwei Biographien über Franziskus. Choralisten kennen ihn als mutmaßlichen Verfasser der berühmten Sequenz „Dies irae“. Bruder Leo, der Beichtvater und Begleiter des heiligen Franziskus gehörte zu den Brüdern, die sich ihm schon sehr früh angeschlossen hatten. Er gilt mit Bruder Rufinus und Bruder Angelus Tancredi als einer der Autoren der sogenannten „Dreigefährtenlegende“, einer Sammlung von Erinnerungen von Augenzeugen, die Franziskus persönlich gekannt haben. Neben Antiphonen und Responsorien aus dem Schatz des auch zu Zeiten des Heiligen Franziskus schon sehr alten gregorianischen Repertoires erklingen Teile eines Reimoffiziums, verfasst von Bruder Julian von Speyer. Dieser war zunächst Kapellmeister am französischen Königshof in Paris, schloss sich dort um 1225 dem noch jungen Orden der Franziskaner an und wurde als Musiker, Komponist und Dichter des Ordens sehr geschätzt. Ein „Reimoffizium“ oder eine "Historie" ist eine Reimdichtung von Antiphonen, Responsorien und Hymnen für das gesamte Stundengebet (Vesper, Matutin, Laudes). Die Dichtung, die Julian auch selbst vertont hat, ist für das Fest des heiligen Franziskus gedacht und erzählt die Geschichte des Heiligen in teilweise äußerst kunstvollen Strophenformen. Die Musik orientiert sich an den traditionellen Choralformen, die zur Zeit Julians üblich waren. Die Melodien sind sehr kunstvoll in den einzelnen Kirchentonarten gestaltet. Der Text ist meist syllabisch vertont (über jeder Textsilbe steht eine, nur gelegentlich zwei oder drei Noten). Melismen (Notenketten über einer Silbe) sind nur an besonderen Stellen zur Hervorhebung eines Wortes und am Schluss von Abschnitten in den Responsorien vertreten. Das Reimoffizium entstand nicht lange nach dem Tod des Heiligen, zwischen 1229 und 1235 in Paris.
Karten im Vorverkauf zu € 20,00
Abendkasse € 25,00
Kulturpass € 3,00
Information und Kartenbestellung bei: Dr. Stefan Engels,
Tel. 0650/88 15 970
Mail: info@virgilschola.org
Gregorianische Gesänge, Julian von Speyer (nach 1195 – um 1250) Texte von Thomas von Celano und Bruder Leo (13. Jahrhundert)
Samstag, 04. Juli 2026, 16:00 Uhr
Franziskanerkirche Salzburg
Salzburger Virgilschola
Waltraud Nagl, Benno Kalechyts, Gerd Kenda, Severin Praßl-Wisiak (Sologesänge)
P. Moritz Windegger, Juliane Rainer (Textrezitation)
Leitung: Stefan Engels
Die Kirche feiert in diesem Jahr 2026 ein Jubiläum zum Gedenken an die achthundertste Wiederkehr des Todestages des heiligen Franziskus. Die Mitglieder aus den Franziskanerorden bezeichnen den Tod ihres Heiligen als „Transitus“ oder „Hinübergang“ und bringen dadurch zum Ausdruck, dass nach christlicher Überzeugung mit dem Tod eines Menschen eine neue Lebensrealität beginnt. Dieses Jubiläumsjahr für einen der bedeutendsten Heiligen der Christenheit kann natürlich auch an der Salzburger Virgilschola nicht spurlos vorübergehen. Auch wir reihen uns mit dem nächsten Konzert in die große Zahl der Gratulanten ein. Zu hören sind Gregorianische Gesänge und Ausschnitte aus dem Reimoffizium des Julian von Speyer (nach 1195 – um 1250). Solisten sind Waltraud Nagl, Benno Kalechyts, Gerd Kenda und Severin Praßl-Wisiak. P. Moritz Windegger und Juliana Rainer lesen aus Texten von Thomas von Celano und Bruder Leo (13. Jahrhundert). Leitung: Stefan Engels. Erstmals werden in dieser Zusammenstellung Musik und Texte aus den letzten Stunden im Leben des heiligen Franziskus präsentiert. Die Berichte vom seinem Sterben stammen von zwei Augenzeugen. Der hl. Thomas von Celano (um 1190 – 1260), Chronist und Franziskaner, verfasste unter anderem zwei Biographien über Franziskus. Choralisten kennen ihn als mutmaßlichen Verfasser der berühmten Sequenz „Dies irae“. Bruder Leo, der Beichtvater und Begleiter des heiligen Franziskus gehörte zu den Brüdern, die sich ihm schon sehr früh angeschlossen hatten. Er gilt mit Bruder Rufinus und Bruder Angelus Tancredi als einer der Autoren der sogenannten „Dreigefährtenlegende“, einer Sammlung von Erinnerungen von Augenzeugen, die Franziskus persönlich gekannt haben. Neben Antiphonen und Responsorien aus dem Schatz des auch zu Zeiten des Heiligen Franziskus schon sehr alten gregorianischen Repertoires erklingen Teile eines Reimoffiziums, verfasst von Bruder Julian von Speyer. Dieser war zunächst Kapellmeister am französischen Königshof in Paris, schloss sich dort um 1225 dem noch jungen Orden der Franziskaner an und wurde als Musiker, Komponist und Dichter des Ordens sehr geschätzt. Ein „Reimoffizium“ oder eine "Historie" ist eine Reimdichtung von Antiphonen, Responsorien und Hymnen für das gesamte Stundengebet (Vesper, Matutin, Laudes). Die Dichtung, die Julian auch selbst vertont hat, ist für das Fest des heiligen Franziskus gedacht und erzählt die Geschichte des Heiligen in teilweise äußerst kunstvollen Strophenformen. Die Musik orientiert sich an den traditionellen Choralformen, die zur Zeit Julians üblich waren. Die Melodien sind sehr kunstvoll in den einzelnen Kirchentonarten gestaltet. Der Text ist meist syllabisch vertont (über jeder Textsilbe steht eine, nur gelegentlich zwei oder drei Noten). Melismen (Notenketten über einer Silbe) sind nur an besonderen Stellen zur Hervorhebung eines Wortes und am Schluss von Abschnitten in den Responsorien vertreten. Das Reimoffizium entstand nicht lange nach dem Tod des Heiligen, zwischen 1229 und 1235 in Paris.
Karten im Vorverkauf zu € 20,00
Abendkasse € 25,00
Kulturpass € 3,00
Information und Kartenbestellung bei: Dr. Stefan Engels,
Tel. 0650/88 15 970
Mail: info@virgilschola.org
Gesänge zur Gottesmutter
Samstag, 08. August 2026, 16:00 Uhr
Franziskanerkirche Salzburg
Carmina Adventus
Samstag, 19. Dezember 2026, 16:00 Uhr
Franziskanerkirche Salzburg